Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Coaching und Psychotherapie

Es gibt mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt.

Bei Coaching und Psychotherapie wenden sich Menschen bei persönlichen und beruflichen Problemstellungen an professionelle Helfer, um eine aktuelle Herausforderung zu bewältigen, wenn diese allein oder nach Rücksprache mit vertrauten Personen nicht lösbar zu sein scheint.

Betroffene stellen sich oft die Frage, welcher professionelle Helfer der richtige Ansprechpartner ist. Die Entscheidung fällt oftmals schwer, weil der Unterschied von ‚krank‘ und ‚gesund‘ sein fließend ist. Gerade im Bereich des Mentalcoachings beschäftigten wir uns mit geistigen Prozessen, also der Psyche, die wiederum starke Auswirkung auf körperliche Beschwerden ausüben kann.

Unterschied Coaching – Psychotherapie

Den generellen Unterschied von Coaching und Therapie machen Beschwerden nach der sogenannten ICD10 oder DSM-V Klassifikation aus, in der von ‚Störungen‘ und nicht von Krankheiten gesprochen wird. Dieser Katalog wird ständig erweitert. Betroffene können sich im Internet regelrecht ‚krank lesen‘ und dann denken, dass sie in psychotherapeutische Behandlung müssten, ohne dass eine professionelle Diagnostik stattgefunden hat. Viele psychische Störungen haben eine sogenannte Komorbität. Dies heisst nichts anderes, als das neben der eigentlichen psychischen Störung noch weitere psychische oder körperliche Störungen auftreten, die zum Erfolg der Psychotherapie ebenfalls mit behandelt werden müssen.

Aus diesem Grund scheuen Menschen den Gang zum Psychologen oder Arzt, weil sie denken, dass sie dann in einer Falle stecken, aus der sie nie mehr herauskommen.

Die Grenze zwischen ‚Gesund‘ und ‚Störung‘ nach der ICD10 ist jedoch auch für einen Profi nicht immer einfach, weil erst in der Diffenrentialdiagnose nach festgelegten Kriterien festgestellt werden kann, ob eine Störung vorliegt. Dies erfordert ein beiderseitiges Kennenlernen und eine intensive Beschäftigung mit dem Problem.

Im Coaching wählen ‚gesunde‘ Menschen einen Weg, der sie schnell und effizient aus privaten oder beruflichen Anlässen heraus wieder in die Erfolgsspur bringen soll. Hierbei können auch professionelle psychotherapeutische Methoden angewendet werden.

Methodenwahl

Psychotherapeutische Behandlungsmethoden decken nur den Teil therapeutischer Methoden ab, die anerkannt und von Krankenkassen übernommen werden. Diese Verfahren, gerade tiefenpsychologische, dauern oftmals viele Monate oder Jahre.

Bis es zur Anerkennung einer Methode kommt, kann es Jahrzehnte dauern, bis anerkannt wird, was vielleicht schon lange erfolgreich praktiziert wird. Deutschland hinkt im internationalen Vergleich leicht hinterher, was alternative Methoden angeht. In England zum Beispiel gibt es ein Verhältnis von 22.000 Ärzten zu 14.000 Geistheilern, die sich ergänzen und die Behandlung als völlig normal empfunden wird. Auch Skandinavische Länder oder auch die Schweiz sind hier offener.

Kosten

Im Coaching sind Sie frei in der Methodenwahl. Die Kosten werden von Ihnen selbst übernommen. Daher wird Coaching meist von einem Klientel gewählt, das sich ein Coaching auch leisten kann. Die Kosten können im Rahmen beruflich veranlasstem Coachings zumeist steuerlich geltend gemacht werden.

Ihre Entscheidung

Welchen Weg Sie wählen, entscheidet einerseits Ihr Zustand, aber auch Ihr Geldbeutel. Sofern es für mich erkennbar ist, verweise ich im Zweifel auf einen Psychologen, Psychiater oder Arzt. Sollte dieser jedoch dem Coaching mit mir zugestimmt haben, so wäre das Coaching auch möglich. Aber auch in diesem Fall diagnostiziere ich nicht und behandele auch keine Krankheiten oder Störungen, sondern kommuniziere mit den unbewussten Teilen Ihres Geistes, so dass Selbstheilung beabsichtigt ist und die Verbesserung von körperlichen Beschwerden eine unbeabsichtigte Nebenwirkung darstellen würden.